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Supervision

Supervision

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Der Sehnsucht nach dem Anderswo
Kannst du wohl nie entrinnen:
Nach drinnen, wenn du draußen bist,
Nach draußen, bist du drinnen.

Die Arbeit mit Krisen rund um die Geburt ist geprägt von hoher Verantwortung, oft extremem Zeitdruck und emotional belastenden Situationen. In der Supervision schaffen wir den Raum, den der Arbeitsalltag oft nicht bietet: Raum zur Stärkung der persönlichen Resilienz, der Reflektion und der Optimierung des Professionellen Handelns – als Einzel- und Gruppenangebot

Für Fachkolleg*innen wie Psychotherapeut*innen, Ärzt*innen, Hebammen, Schwangerenkonfliktberatungsstellen, Doulas oder Mütterberater*innen sowie für medizinische Einrichtungen und Kliniken biete ich Supervisionen, Coaching und Fortbildungen zu frauenspezifischen Themen rund um Schwangerschaft, Geburt Mutterschaft und Verlust an. Mein Ziel ist es, Wissen, Reflexion und Praxis eng zu verbinden.

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Supervisionsgruppe, interdisziplinär

Start 11.6.26, 18.00 Uhr in der Praxis, Frequenz 1x/Monat

Zwischen Leben und Tod, Glück und Trauer: Ein Raum für Reflexion

Wo eben noch pures Glück herrschte, können rund um Schwangerschaft und Geburt schnell Notfälle, komplexe Entscheidungen oder tiefe Trauer den Alltag bestimmen. In diesem Spannungsfeld zwischen medizinischem Druck und emotionaler Begleitung bleiben Fachkräfte aller Disziplinen oft auf der Strecke. Supervision ist kein Luxus – sie ist ein Schutzschild!
In meinen Supervisions-Sitzungen schaffen wir den Raum, den der Kreißsaal, die neonatologische Station oder andere Institutionen nicht bieten können mit dem Fokus auf:

  • Emotionale Entlastung: Wir verarbeiten traumatische Verläufe oder Notfälle, bevor sie sich als psychische Belastung festsetzen. Gemeinsam entwickeln wir Strategien, um emotionalen Stress zu bewältigen, neue Perspektiven zu gewinnen und Erlebtes ruhen zu lassen
  • Klarheit im Rollenmix: Wir finden die Balance zwischen Elternwünschen, Klinikalltag und der eigenen beruflichen Kunst sowie eine gesunde Abgrenzung zwischen Beruf und Privatleben
  • Qualität durch Reflexion: Wir werfen einen Blick auf „blinde Flecken“ des Systems, des Teams oder des Einzelnen. Dies fördert traumasensibles Arbeiten und gibt mehr Sicherheit für die Zukunft
  • Teamdynamiken zu verstehen: Wir optimieren die Kommunikation an den Schnittstellen, lösen Konflikte mit Kolleg*innen oder Patient*innen und stärken das „Wir-Gefühl“ auf der Station.
  • Prävention: Reden schützt vor Burnout. Wir schauen nach der Selbstfürsorge, damit die Leidenschaft für den Beruf und unsere gemeinsamen Ziele erhalten bleiben

Egal ob Fallanalyse oder klinische Supervision (nach DGPPN-Standard) – hier dürfen alle die Verantwortung kurz ablegen, um sie danach wieder gestärkt zu tragen.

1. Einzelsupervision

Hier liegt der Fokus ganz auf Ihrer persönlichen Entlastung. Wir reflektieren Ihre professionelle Rolle, die Zusammenarbeit im Team oder belastende Erfahrungen mit Klient*innen.

2. Gruppensupervision (in meinen Praxisräumen, 4-6- Personen)

In Kleingruppen treffen sich Teilnehmende aus unterschiedlichen Einrichtungen und Berufen. Der Fokus liegt auf der Fallsupervision: Wir bearbeiten konkrete Herausforderungen aus Ihrem Arbeitsalltag. Der Austausch über institutionelle Grenzen hinweg ermöglicht oft wertvolle, neue Sichtweisen.

3. Teamsupervision

Man muss nicht warten bis es zu unüberwindbaren Konflikten kommt: in der Team-Supervision reflektieren Mitglieder eines bestehenden Teams oder einer Station ihre gemeinsamen Arbeits- und Kommunikationsprozesse. Hier steht die Stärkung der interdisziplinären Zusammenarbeit und die Klärung interner Dynamiken im Vordergrund, meist verknüpft mit konkreten Fallbesprechungen.


Dieses Angebot richtet sich an alle Personen und Teams, die trotz starker Belastung ihre Arbeit mit Herz, Idealismus und Klarheit nachhaltig verfolgen wollen